La Gomera und dann zurück nach Hause

La GomeraAm 21. März bin ich von Lima nach La Gomera gereist ( wo ich  nach einer 28 stündigen Reise heile und übermüdet angekommen bin). Dort habe ich mich noch mal schöne 3 Wochen entspannt, bevor es schließlich zurück nach Hannover ging, wo mich dann meine Familie und eine sehr gute Freundin (ganz unerwartetet!!!!) am Flughafen in Empfang genommen haben.

Nach 5 Monaten und 1 Woche geht es wieder nach Hause….

Am Flughafen in Teneriffa ,das letzte Foto auf meiner Reise

Vielen Lieben Dank an meine Familie, Freunde und Kollegen die während der Reise mit mir gedanklich mitgereist sind und mich dadurch stark mental unterstützt haben !!!!!!!!!!

Veröffentlicht unter 9. Von Südamerika nach LA GOMERA und dann zurück nach Hause | Kommentar hinterlassen

Ballestas Islands und Lima (Peru)

Auf dem Weg nach Lima haben wir einen Zwischenstopp bei den Ballestas Islands gemacht. Wir sind dort ziemlich spät angekommen, so dass wir wirklich aus dem Truck zum Boot hinrennen mussten (rapido, rapido)… Klogang, NUR wenn unbedingt notwendig…..Oh man, da bin ich wirklich froh gewesen, dass die Tour mit Dragoman für mich bald zuende ging, dass hatte für mich nicht mehr viel mit reisen und das Land kennen lernen zu tun…… ich wusste in dem Moment wirklich nicht was jetzt los ist…..

Dennoch waren die Ballestas Islands wieder ein Erlebnis. Wir konnten wirklich Kolonien von Kormorane, Pelikane, Seelöwen und Humboldpinguinen sehen. Die Tiere haben sich alle an den Felsen aufgehalten. Ein Seelöwe hatte eine große Wunde und hat richtig laute Geräusche (wegen den Schmerzen ) von sich gegeben. Ich konnte mich gar nicht mehr auf die anderen Tiere konzentrieren weil ich immer nur daran gedacht habe, dass sich jetzt ENDLICH jemand um den kranken Seelöwen kümmern muss. (In Urugay habe ich viele verletzte und tote Seelöwen gesehen, aber hier hatte ich den Eindruck, dass die Touriboote seelenruhig daran vorbeifahren und nichts passiert – aber  es handelt sich ja hier nur um eine selektive Wahrnehmung)……..

Das Wasser war sehr klar und wir konnten auf dem Weg zu den Ballestas Islands eine große Kandelaber in einem Felsen sehen.

 

Später sind wir dann nach LIMA weitergefahren wo ich dann meinen Abschiedsabend hatte. Die meisten aus der Crew sind noch weiter mitgefahren, die angebotene Tour geht insgesamt 9 Monate und führt quer durch Südamerika. Wir sind noch mal alle zusammen essen gegangen und Andrew hat wirklich eine rührende Abschiedsrede gehalten ( Steffi, bei Dir mach ich es kurz….du verstehst ja nicht so viel…..Aber…..)

Am nächsten Tag ( für mich der letzte richtige Tag in Südamerika) habe ich es sehr genossen mir meine Zeit wieder selber einteilen zu können.

Ein einziger Tag ist für LIMA natürlich viel zu wenig Zeit um sich die Stadt anzugucken und ein Urteil darüber zu erlauben. Mein Hotel ist in der Altstadt gewesen und ich wollte soviel wie möglich an Eindrücken gewinnen und da dachte ich mir, dass ich mir an diesem einen Tag ein Kontrast gebe. Ich bin dann mit dem Linienbus nach Miraflores gefahren. Bei diesem Stadtteil handelt es sich um ein neu renoviertes und modernes Gebiet, so dass der Kontrast zur Altstadt sehr groß ist. ….. es war schön mal wieder selbstorganisiert und mit den öffentlichen Verkehrsmitteln vor Ort zu reisen.. Jedoch hat mich „Miraflores“ jetzt nicht so überzeugt, etwas langweilig …… als ich mir abends die Altstadt angeguckt habe , habe ich es bereut, dass ich nicht einfach den ganzen Tag durch die Altstadt gelaufen bin. Die Gebäude dort haben mich schon sehr fasziniert.

Außerdem habe ich an diesem Tag noch schöne Souveniers eingekauft, da ich ja am nächsten Tag  den wirklich sehr abwechslungsreichen Kontinent Südamerika verlassen habe. Hier muss ich aber unbedingt noch erwähnen, dass mir da schon bewusst gewesen ist, dass mir die Großherzigkeit der Südamerikaner in Deutschland fehlen wird…

Veröffentlicht unter Ballestas Islands und Lima (Peru) | Kommentar hinterlassen

Puerto Inca, Nazcalinien und die Huacachina-Wüste (Peru)

Am 17.März haben wir die Anden verlassen und sind von 2350 Höhenmetern nach ganz unten zu „Puerto Inca“ gefahren. Wir haben eine anstrengende Truckfahrt gehabt und sind lange und weit gefahren. Landschaftlich war es wieder sehr besonders. Abends haben wir am Strand, am STRAND!!!! (endlich mal wieder so ein richtiger STRAND) gezeltet, ein Lagerfeuer gemacht und gegrillt. Nach den verschiedenen Städten und den Luxushotels war es für mich eine willkommene Abwechslung in der NATUR zu übernachten. Wir haben DIREKT am Meer unsere Zelte aufstellen dürfen und außer uns hat dort kein anderer übernachtet, so dass wir einen wirklich entspannten Abend genießen durften.


Am nächsten Tag sind wir dann fast ausschließlich im Truck gesessen. Wir sind mehrere Stunden durch die Dürre der peruanischen Wüste gefahren. Hier habe ich einige Fotos gemacht, die diese Gegend dort widerspiegeln und ich euch nicht vorenthalten möchte.

DSC06137

Ein Restaurant an der „Wüsten-Autobahn“

DSC05172

Ein typischer Lebensmittelstand am Straßenrand

DSC05177

in einem peruanischen Dorf

DSC06299

die peruanische Wüstenlandschaft

 

DSC06288

WÜSTE

DSC05169

ein typisches peruanisches Dorf

Unser Ziel ist ein Ort direkt bei den NASCA- Linien gewesen. Wir haben dort in einem Hotel übernachtet. Das Hotel lag  weiter Außerhalb, so dass es bis dorthin keine Busverbindung gab. Ein Taxi hätte umgerechnet 20 Euro gekostet, so dass ich eifrig in der „Dragomangruppe“ herumgefragt habe, wer sich denn mit mir ein Taxi teilen möchte ( ich bin mir eigentlich sicher gewesen, dass die anderen sich auch gerne die Stadt angeguckt hätten) leider ist keine andere Person daran interessiert gewesen . Die Kosten alleine zu tragen war es mir auch nicht wert, somit bin ich dann auch im Hotel geblieben. Unser aktueller Guide, hatte bei dem Hotel einen Proberaum wo er dann eine Bandprobe absolvierte, so dass ich mich dann dancend austoben konnte. ( Wer weiß, vielleicht wird diese Band ja noch berühmt…..und dann kann ich immer erzählen…DAMALS..) ……

Am nächsten Tag haben wir uns dann von einem Aussichtspunkt aus, die Nasca-Linien angeschaut. Es handelt sich um altertümliche Scharrbilder, die aus Figuren mit verschiedenen Mustern innerhalb der Erdoberfläche bestehen. Diese Linien sind bis heute noch ein Rätsel, WIE und WARUM sie entstanden sind. Die Nacsalinien zu sehen, ist wirklich ein Erlebnis gewesen, die mysteriösen Linien sind 1994 von der UNESCO zum Weltkulturerbe ernannt worden. Die großen vielen Muster der verschiedenen Zeichen sind wirklich spektakulär. Nun überzeugt euch selbst davon.

 

Die Bilder sind sehr groß, so dass es die Möglichkeit gibt einen Rundflug über diese Linien zu buchen, dieser ist aber sehr teuer gewesen und da mir durch die Umbuchung des Rückfluges sehr hohe Unkosten entstanden sind habe ich mich dagegen entschieden. Aber die Personen die einen Rundflug über diese Linien absolviert haben, betitelten dies sogar als derren „Highlight der Dragomantour“, so dass ich dies auch jedem Touri mit ausreichend Geld und ohne Höhenangst dazu ermutigen würde.

HUACACHINA

Diese Oase liegt bei dem Ort Ica (ca.  450 km von Lima entfernt) und bietet ein richtiges Wüstenfeeling. Hier wird täglich Sandbording angeboten, welches wir uns natürich nicht entgehen lassen haben.

YEAHR……SANDBORDING ……… in der Wüste und mit eine wirklich sehr lustigen Fahrt ,mit dem Wüstenmobil. Mit den speziellen Wüstenautos zu fahren fühlt sich so an, als würde man in eine Achterbahn sitzen, es geht ständig rauf und runter, in einer rasenden Geschwindigkeit. Es war also schnell und lustig. Vor dem Sandbording haben viele ( und Ich! besonders) etwas Respekt gehabt, aber in der Gruppe mit entsprechender Anfeuerung haben wir das alle konsequent gemeistert….und hinterher sind wir uns alle einig gewesen: „Dass hat doch Spaß gemacht !!!!

DSC06328

Von diesem Berg sind wir herunter „gebordet“( im liegen)

Nach dem Sandborging  folgte mein persönliches Highlight von der Dragomantour. Wir sind mit dem Wüstenmobil zu unserem Nachtlager (welches sich in die Wüste befand) hingefahren worden. Es wurde für uns ein Übernachtungslager mit einem aufgebauten Klo, Stühle, Grillbuffet und Lagerfeuer vorbereitet. Selbst die Schlafsäcke sind dort hingebracht worden. Als wir da ankamen habe ich mich wirklich wie in einem Blockbusterfilm gefühlt ( es war eine surreale Situation). Wir hatten dann wieder ein BBQ diesmal IN der Wüste mit Bedienung. Wir haben dann dort unter freiem Sternenhimmel geschlafen, das war wirklich seeeeehr schön ( einmal bin ich Nachts aufgewacht und habe mich gefragt ob es wohl Schlangen in der Wüste gibt !?!???….. die Bedenken sind dann aber auch schnell wieder verflogen…. so dass ich die Übernachtung dort einfach genossen habe) ……..

Am nächsten Morgen sind wir mit dem „coolen“ Wüstenfahrzeug zurück nach „Ica“ gefahren worden. Dort sind wir dann in unserem Truck eingestiegen um dann nach Lima zu fahren. Hier begann mein SÜDAMERIKA-ENDSPURT…….

Veröffentlicht unter Puerto Inca, Nazcalinien und Huacachina-Wüste | Kommentar hinterlassen

Colca Canyon und Arequipa

Als nächstes sind wir den ganzen Tag von Raqchi in das 3600m hoch gelegene Chivay gefahren. Nachdem wir an wirklich sehr vielen Feldern mit Lama´s und Alpaka vorbeigefahren sind, ist der Tag ziemlich anstrengend gewesen. Wir sind viele Stolperwege gefahren, so dass wir ständig durchgerüttelt wurden und die Sachen in den Truck stetig durch die Gegend gefallen sind. Weiter oben im Tal, fing es dann auch noch an zu schneien und es wurde kalt. Mittagspause haben wir mitten auf dem Weg gemacht, im Hintergrund waren schwarze Wolken und Donner zu hören, so dass wir alle als „kitchen-crew“ recht schnell gehandelt haben, zack, zack, Stühle raus, Lebensmittel klein schneiden, verteilen, schnell essen bevor es regnet……spülen und ab zurück in den Truck, weiter geht’s!

Am nächsten Morgen haben wir schon wieder einen neuen Guide bekommen, dieser stand auf einmal !schwups! im Truck. „Hi, Im your Guide….!“ Oh man, für mich waren das alles zu viele Informationen, in zu kurzer Zeit, dennoch war es immer irgendwie spannend …… UND außerdem ist die Landschaft dort schon wieder einmalig und außergewöhnlich schön. Ein Land mit aktiven Vulkanen, heißen Quellen, in großer Höhe und mit tiefen Schluchten. Was dem Canyon eine Besonderheit verleiht sind die Kondore, die jeden Morgen über das Tal fliegen. Somit sind wir wieder um 5 Uhr morgens aufgebrochen und sind zum Aussichtspunkt „Cruz del Condor“ gefahren wo man die freilebenden Kondore beobachten kann. Nach etwa 30 Minuten geduldigem Warten wurden wir dann damit belohnt, dass sie recht nah an uns vorbeigeflogen sind. Das war wirklich beeindruckend, überzeugt euch selbst davon:

Ein kleines Highlight ist gewesen, dass wir zeitweise auf dem Hochsitz und sozusagen auf dem Dach des Truck´s sitzen und mitfahren durften, während wir durch die Schluchten und Höhlen von Colca Canyon fuhren.

Nachdem wir ein Pause machten und uns mit einem typischen Cocktail aus dem Gebiet, dem „Colca Sour“ gestärkt haben, sind wir dann über das schöne und abwechslungsreiche Land zu der zweitgrößten Stadt Peru´s, nach „Arequipa“ gefahren. Da haben wir dann in einem sehr luxuriösen Hotel mit Swimmingpool und großen Garten mit Hängematten (endlich wieder Hängematten……) gewohnt. Wir hatten 2 Tage zur freien Verfügung, Yeahr!!!

Achtung, es folgt ein kleiner Exkurs: Da dieses Luxushotel auch über eine besonders guten Internetverbindung verfügt hat, habe ich viel von der freien Zeit dafür genutzt um meine weitere Reise (nach der Tour mit Dragoman) zu planen. Dabei habe ich gemerkt, dass ich „reisemüde“ geworden bin, das ewige umziehen, alle 2- 3 Tage woanders schlafen und immer wieder die Sachen suchen…. nicht wissen wo man die Wäsche waschen kann……. Ich habe gemerkt, dass ich die neu entdeckten Orte nicht mehr so aufsaugen und wertschätzen kann wie ich es gerne möchte….ich hatte ursprünglich angedacht, Strandurlaub in Peru und danach zu den Iguazu-Wasserfällen nach Argentinien und Brasilien zu fahren. Nach langem überlegen habe ich mich dann dazu entschieden so schnell wie möglich zur meiner 2. Heimat ,nach „La Gomera“ zu fliegen……. und habe Dank Marie aus dem Reisebüro einen sehr günstige Flugverbindung von Lima nach Teneriffa bekommen, als ich dann auch noch eine Unterkunft in meinem Lieblingsort von La Gomera bekommen habe, war die Sache klar und ich glücklich………

Jetzt aber zu Arequipa. Die Stadt gehört seit 2002 zum UNESCO-Weltkulturerbe. Viele Häuser sind dort aus „Sillar“ (weißen Tuffstein, welcher aus der Asche vom Vulkan Misti ausgespuckt und zur Herstellung des Steines verwendet wurde) gebaut. Aufgrund dessen wird die Stadt auch als die „weiße Stadt“ benannt. Die weißen Häuser im Kolonialstiel fand ich sehr schön anzusehen. Durch die vielen Plätze im Kolonialstiel war es dort genau so stressfrei und beeindruckend wie in Cusco (nur nicht so hochgelegen:-).

An einem Tag habe ich dort an einem Kochkurs teilgenommen in diesem wir typisch traditionelles peruanisches Essen, ein Gericht aus verschiedenen Kartoffelvarianten und Alpakafleisch gekocht haben.

Kockurs

Abends bin ich dann durch die Stadt und habe das treiben der Leute dort beobachtet, wie es typisch ist für Großstädte, viele Autos, viel Lärm, viele Busse. Die Ticketverkäufer stehen im Türbereich des Busses, so dass man die Tür nicht zumacht, die Verkäufer springen heraus und rufen stetig wo die Busse hinfahren, ein Bus direkt gefolgt vom nächsten………

In der Nacht hatten wir ein „Mini-Erdbeben“ ich selbst habe davon gar nichts mitbekommen ( ist klar, Steffi schläft wie ein Stein). Erdbeben kommen in Peru häufig vor, somit gibt es viele sogenannten „zonas Seguras“ (Sammelstellen für Menschen, wo man sich hinstellt, wenn das Erdbeben länger andauert. In Peru werden auch Erdbebenalarm geübt ,anstatt Feuerübungen wie sie bei uns in Deutschland absolviert werden.

Erdbebensammelstelle

Weiterhin bin ich über den Markt gelaufen und habe schon mal die ersten Souvenirs gekauft. Am nächsten Morgen sind wir dann übereilt aufgebrochen da die Polizei es nicht schön fand, dass der Truck genau vor dem Hotel, im Halteverbot stand………

Veröffentlicht unter Colca Canyon und Arequipa (Peru) | Kommentar hinterlassen

auf den Spuren der peruanischen Inka (Zurite/ Ollantaytambo/ Raqchi)

Wir haben gemeinsam mit einem Guide sämtliche Inka-Ruinen -Festungen und -Städte etc. besichtigt. Am 5.März sind wir zunächst zu einem Kolonialdörfchen welches am Fuße einer Inka-Festung liegt (Pisac) und nach Sacsayhuman gefahren. Dann haben wir unsere Sachen zu unserer sehr einfachen (teilweise kam kein Wasser aus dem Wasserhahn…) aber auch sehr schönen Unterkunft hingebracht. Nach einem sehr reichhaltigem Mittagessen haben wir eine kleine 6 km lange Wanderung zur Eingewöhnung an die Höhe etc. unternommen und sind zurück zum Hostel nach Zurite gewandert. Der Ort hat ein kleinen Dorfplatz und die Straßen bestehen teilweise aus Lehm, es gibt dort kaum Schilder, so dass man die Bars durch ein an die Mauer anhängenden Stock wo am Ende eine Tüte drüber gezogen ist, gekennzeichnet sind.

 

Eigentlich folgte eine 2,5 tägige Wanderung (der Wild-Antes-Treck) in Richtung Machu Picchu. Ich habe während der kleinen „Einstimmungs-Wanderung“ gemerkt das es mir nicht gut ging, ich bin direkt nachdem wir zurückgekehrten, schlafen gegangen und hatte wahrscheinlich auch Fieber, so dass ich beschlossen hatte nicht an der Wanderung teilzunehmen. Ich bin dann am nächsten morgen mit dem Taxi zurück ins Hotel nach Cusco und habe 2 Tage lang im Bett gelegen (mit einem wirklich schlechten Gewissen, während die meisten aus der Dragoman-Gruppe fleißig am wandern und zelten gewesen sind, lag ich im Luxuszimmer und habe geschlafen). Ich habe in einem wirklich sehr teuren und luxeriösen (kranken)zimmer gewohnt und das in Peru!!!!!

Am 8.März bin ich nach Ollantytambo gefahren. Dabei habe ich ein Stopp am Aussichtspunkt „Balkon der Inka“ gemacht und die Aussicht auf weitere Inka-Terassen genossen. Rund um Cusco herum gibt es wirklich sehr viele Inkaruienen etc. Die Gegend dort ist ein echtes Freiluftmuseum.

 

Später in Ollantytambo habe ich dann die fleißigen Wanderer angetroffen. Dort gab es wieder eine Inkafestung zu besichtigen, diese habe ich mir dann in Ruhe und ausführlich angeguckt. Am nächsten Tag sind wir dann gemeinsam mit der wirklich Luxus und Faul-Variante (mit dem Zug bis nach Aguas Calientes und von dort mit dem Bus) hoch zur Inka-Stadt Machu Picchu gefahren. WOW, WOOOOOOW, ein unglaublich magischer Ort ( klar mit übermäßig vielen Touristen überlaufen) aber kein Wunder, meiner Ansicht nach, ist die Besichtigung von dieser Inka-Stadt einfach ein MUSS. So hoch oben, umgeben von einer Wolkenpracht, liegt diese sehr eindrucksvolle Inkastadt……bei dem durchgehen der Ruinen ( und natürlich mit Guide….) kann man sich richtig reinfühlen, wo welcher Bereich gewesen ist – so weit oooooben, verrückt diese Inka!!!

Danach sind wir wieder zurück nach Cusco gefahren, wo wir dann einen Tag zur freien Verfügung hatten, ich habe mir dann das Schokomuseum angeguckt ( sehr klein und nicht so informativ, wie gedacht) und bin dort zum Friseur gegangen. Das war echt lustig, anstatt das die Haare gewaschen werden, werden die so lange angesprüht bis die so nass sind als wären sie frisch gewaschen, dann wird ein Zeug hinein geschmiert und dann geschnitten. Das Zeug war so super, dass ich bestimmt eine Woche einfach nur weiche Haare hatte, hervorragend.

DSC05557DSC05550DSC05521DSC05561DSC05615Machu Picchu mit Wolken20180309_121130

Einen Tag später sind wir nach Raqchi gefahren und haben dort bei Gastfamilien geschlafen. Der Ort ist wegen der Herstellung von Keramikartikeln ( natürlich per Hand) berühmt. Weiterhin haben wir uns dort eine Ruine von einer von Inka erbauten Tempelanlage besichtigt. Abends wurden wir dann in die traditionelle Kleidung gesteckt (was ich etwas albern fand, ABER mitgefangen, mitgehangen….).

Veröffentlicht unter auf den Spuren der Inka in Peru (Zurite/ Ollantaytambo/ Raqchi) | 1 Kommentar

Puno und Cusco (Peru)

Nachdem wir mit dem Boot zurück nach Copacabana gefahren sind um dann wieder mit „Yana“ weiterzufahren, sind wir zum Grenzübergang Bolivien/Peru gefahren. Auch dieser Grenzübergang war wieder sehr easy, wir konnten das Gepäck im Truck lassen, lediglich unsere Ausweise wurden kontrolliert und gestempelt. Bei den Grenzübergängen in Südamerika gibt es doch echt starke Unterschiede, besonders in Chile empfand ich die Grenzübergänge am anstrengsten.

Wir sind dann zunächst weiter nach Puno gefahren, bevor es dann nach Cusco weiterging. Auf dem Weg dahin, kam es zu einem Dragoman-Trucktreffen. Der Truck aus Peru kam uns entgegen, so dass wir die Trucktraveller getroffen haben, die auf dem Weg nach Bolivien gewesen sind und die Reise in umgekehrter Reihenfolge absolvieren ( das sich die Trucks gleichzeitig entgegenkommen, passiert wohl auch nicht so oft).

DSC05142

In Puno habe ich meine Wäsche im Hotel gewaschen und da habe ich mir eine Waschschüssel geschnappt und mich neben einer Angestellten hingesetzt und wir haben dann gemeinsam gewaschen und uns unterhalten, dass war irgendwie eine ganz besondere Situation ( ich glaube auch nicht, dass es viele Hotelbewohner dort machen). Ich bin noch kurz in die Stadt und da habe ich in einem peruanischen „Cafe- Marktstand gesessen und der Verkäufer hat mich gefragt was Hola! auf Deutsch heißt und dann hat er manchmal wenn Menschen an seinem Cafestand vorbeigegangen sind „Hallo!“ gerufen, das war irgendwie lustig. Von Puno habe ich nicht so viel mitbekommen, so dass ich über die Stadt nichts schreiben kann. Eigentlich waren wir abends noch zum gemeinsamen Essen verabredet , aber ich war so müde, dass ich schon um 19 Uhr schlafen gegangen bin ( da wir um 5 Uhr aufstehen mussten, kam mir das ganz gelegen)………..

Am nächsten Tag sind wir dann nach Cusco gefahren. Nachdem wir angekommen sind, habe ich mir eine Hühnersuppe bestellt, und seht selbst WIE die Suppe zubereitet gewesen ist ……

Wir wohnten in einem Nobel-Hotel, in der Nähe vom Plaza de Armas  (womit wir dann sehr zentral gewohnt haben). Die Stadt liegt über 3000 m hoch in den Anden, verfügt über viel Kopfsteinpflaster und Häusern in Kolonialstil mit Holzbalkonen. Ich finde, dass durch die Architektur die Stadt irgendwie gemütlich und nicht so fad ist. Weiterhin trifft man dort stetig auf Travellern die mit Rucksäcken, Wanderstöcken und Wanderschuhen ausgestattet sind, was in Anbetracht zur Nähe der vielen Outdoor-Angebote  nahe liegend ist.

Veröffentlicht unter Puno und Cusco (Peru) | Kommentar hinterlassen

8. Overlandtour mit Dragoman (Bolivien: LaPaz / Copacabana /Isla de Sol)

DSC05929

Ich muss zugeben, dass es zu Beginn eine große Umstellung gewesen ist, so „fremdbestimmt“ und schnell zu reisen, nach so langer Zeit der Eigenregie. Hinzu kommt noch das meine Englischkenntnisse nicht die besten sind und das die meisten Mitreisenden aus Australien, UK oder England kommen (außer mir sind noch zwei weiter deutsche Personen dabei), so dass ich recht wenig verstehe, sie unterhalten sich ja in Ihrer Muttersprache und da sagen sie ja nicht „My Name is…“ sie sagen „Mnamis“ und außerdem fehlen mir viele Vokabeln, so dass ich mich nicht richtig viel unterhalten kann (ich möchte ja auch nicht immer um Übersetzung bitten (also alles wie gehabt :-)). ABER wirklich alle sind total lieb zu mir und wenn ich dann mehrmals nachfrage, wird mir alles  erklärt 

Die Overlandtour ist von LaPaz bis Lima und ich werde einfach die Erlebnisse in den einzelnen Orten in meinem Blog beschreiben.

La Paz

Wir haben zu zweit eine Stadtführung (inklusive Benutzung der modernen und schnellen Hochseilbahn) und mit Besichtigung des „MoonValley – Tals“ bekommen. Das war schon Luxus, den ich nach langer Zeit der Selbstorganisation sehr genossen haben…..

LaPaz liegt auf der Altiplano-Hochebene der Anden und ich würde schon fast sagen (gefühlt, AUF den Anden :-)) es wird auch dazu geraten sich dort erst mal einen Tag lang zu akklimatisieren um dann mit den Höhenmetern zurecht zu kommen. Ich bin ja nur ein Tag dort gewesen, so dass ich nur ein Hauch von LaPaz mitbekommen habe, jedoch war der 1. Eindruck den ich von der Stadt habe, positiv. Die bunten Märkte überall, die moderne Hochseilbahn (welche für die reicheren Menschen als U-Bahn-Funktion dient). Ansonsten fahren die Menschen dort mit Minnibusse, da es sehr viel günstiger ist. Die Männer verdienen ihr Geld mit Taxi fahren und die Frauen verkaufen etwas auf der Straße, stetig ist ein neuer „Verkaufsstand“ zu sehen. Was mir aufgefallen ist, dass die Verkäufer am Stand oft richtige Mahlzeiten essen und auch oft dösen während sie am Verkaufsstand sitzen. Irgendwie schön, dann hat man das Gefühl, dass dort nicht viel geklaut wird. 

Aufgrund der knappen Zeit, haben wir nur einen kurzen Aufenthalt im „MoonValley“ ( in der Nähe von LaPaz) gehabt, die Gegend dort ähnelt wirklich einer Mondlandschaft,kein Wunder dass in diesem Bereich die reicheren Menschen wohnen.

Mittags ging es dann direkt mit „Yana“ ( so heißt der Truck ) weiter nach Copacabana , das war schon lustig, die erste Fahrt mit dem Truck. Mir ist auch aufgefallen, dass einige Leute in LaPaz Foto´s von uns gemacht haben, als wir durch die Straßen gefahren sind. Später sind wir sind dann mit einem Boot über den Titicacasee gefahren und „Yana“ ist mit der Fähre herüber transportiert worden, dass sah irgendwie lustig aus.

DSC04745

Die Stimmung in dem Truck ist echt entspannt, als wir auf Copacabana zugefahren sind, haben wir im Truck das Lied „Copa, Copacabana lalalala“ gehört und mitgesungen. Sehr lustig!

Nachdem wir dort unsere Sachen ins Hotel gebracht haben, sind wir in der Gegend herumgelaufen und haben uns das kleine Städtchen angeguckt, am Hafen, am Hauptplatz ( wo sich anscheinend die Einheimischen treffen und verbleiben). Am Hauptplatz haben viele Busunternehmer gestanden und „LaPaz, LaPaz“ gerufen ( so wie in Oruro).

.nach dem Abendessen bin ich dann auch direkt schlafen gegangen, Schließlich hieß es 7:30 Uhr Abfahrbereit sein für eine Tageswanderung auf die „Isla de la Sol“.

Isla de la Sol

Wir sind mit dem Boot über den Titicacasee zu verschiedenen Bereichen auf der Isla de la Sol gefahren.

DSC05109

Die Isla….. ist 3800m hoch und 70qm groß, sie hat viele Wanderwege und schöne Aussichtspunkte und ist in verschiedenen Siedlungen aufgeteilt. Wir haben dort und auf der Insel „Isla de la luna“ jeweils eine Wanderung gemacht. Nach 14 km wandern haben wir in einem Hostel am Hang, mit schönen Ausblick, in dem größten Ort der „Sonneninsel“ , in Yumani, übernachtet. Yumani war wieder ein besonders ruhiger und kleiner Ort.

Am nächsten Morgen sind wir ,wieder mit dem Boot, zurück nach Copacabana gefahren um dann nach Peru weiterzufahren.

Veröffentlicht unter 8. Overlandtour mit Dragoman (Bolivien - Peru), La Paz / Copacaobana / Isla de la Sol ( Bolivien) | Kommentar hinterlassen

Uyuni / La Paz ( Bolivien)

In Uyuni habe ich mir den Ort angeguckt und bin etwas übermüdet über den Markt gelaufen. Ich habe mir dann eine Fahrkarte für Oruro gekauft um dort dann einen weiteren Bus nach La Paz zu nehmen.  Da ich vor meiner Reise eine 3-wöchige overland tour bei dem Unternehmen „Dragoman„ (von La Paz , über Machu Picchu bis nach Lima) gebucht habe, musste ich am  27.02 in La Paz sein.

Markt in UYUNI

auf dem Markt in Uyuni

Als ich am 26.02 morgens in Uyuni um 7 Uhr am Bahnhof stand und den Bus gesehen habe, bin ich nicht eingestiegen (ich wusste zwar das man die Qualität der Busse nicht mit den Bussen von Chile, Uruguay oder Argentinien vergleichen kann, aber das war dann doch zu viel. Die Frontscheibe des Buses war durchlöchert und die Gepäckklappen hingen wackelnd am Bus und überhaupt sah der Bus nicht so aus, als würde er die Fahrt bis nach Oruro überstehen (und ich auch nicht). Somit bin ich dann, unwissend wie es jetzt weitergehen soll, am Bahnhof entlang gelaufen. Da haben viele Menschen „Oruro, Oruro!“ gerufen, und schließlich bin ich dann in ein Minibus eingestiegen. Ich habe mein Gepäck abgegeben und dann gefragt ob ich vorher noch aufs Klo gehen kann,was ich auch durfte, als ich vom Klo wiederkam war nur leider das Auto weg ( mit MEINEM RUCKSACK!!!). Ein Mann, der in der Nähe von dort stand wo vorher das Auto, sagte dann zu mir das ALLES GUT ist, der Fahrer dreht nur eine Runde und kommt dann wieder zurück. Herzrasend und aufgebracht habe ich dann sehnsüchtig den Minibus erwartet und ZUM GLÜCK ist der Minibus samt meinem Gepäck zurück gekommen. Der Fahrer hat nur eben schnell jemandem irgendwo abgesetzt. Ich bin erleichtert eingestiegen. Der  Minibus war komplett besetzt ( inkl. mit einem Hund). Als ich mich gerade wieder beruhigt hatte und dachte, dass ich die richtige Wahl mit dem Minibus getroffen habe, hat der Mann neben mir ein Kreuzzeichen gemacht, so dass ich dann doch wieder etwas beunruhigt gewesen bin. Aber letztendlich war es eine gute und schnelle Fahrt und bin gut in Oruro  angekommen. Am Bahnhof sind viele Menschen schreiend herumgelaufen „La Paz, La Paz, La Paz!“ Von dort aus waren es noch  ( gesagt 3 Std- tatsächlich 5 Std) fahrt mit dem Bus nach La Paz, so dass ich dann einfach in einem etwas kaputteren Bus eingestiegen bin, mein Gepäck habe ich allerdings im Bus mitgenommen, somit habe ich 3 Fahrkarten kaufen müssen ( zwei für mein Rucksack und eine für mich !!!)

Die Busfahrt war sehr günstig, so dass es egal gewesen ist (ca. 3 Euro pro Ticket). Als ich dann Abends in LaPaz in mein Hostel angekommen bin, bin ich nur noch ins Bett gefallen.

Am nächsten Tag ging die Tour mit Dragoman los.

Yana- der Dragoman-Truck

Overlandtour mit dem Truck „Yana“

Am nächsten Morgen habe ich mich auf dem Weg des Hotels, wo der Treffpunkt für die Dragomantour war, gemacht und habe sogar noch direkt auf dem Weg dahin eine Isomatte gekauft (das Untensil habe ich noch für meine Dragoman-Tour-Ausrüstung benötigt).

So und nun ein kleiner Schwenker, ich habe ja mein EbookReader in Rosario liegen lassen und in Capilla del Monte habe ich mir u.a. mit jemandem das Zimmer geteilt der aus Rosario kommt, und der hat tatsächlich mein EbookReader in Rosario vom Hostel abgeholt und nach LaPaz geschickt. UND es hat geklappt:-)Ich habe das Buch in Argentinien liegen lassen und in Bolivien wiederbekommen, sehr cool!

20180227_122211

Das Treffen mit der Dragoman-Gruppe ist erst abends gewesen, so dass ich mir erstmal fußläufig LaPaz angeguckt habe. LaPaz ist die höchstgelegende Stadt in den Anden und das habe ich auch spürbar an meiner Kondition gemerkt, es war echt anstrengend durch LaPaz zu laufen, ich habe wenig Luft bekommen.

Veröffentlicht unter Bolivien - Uyuni / La Paz | Kommentar hinterlassen

Salar de UYUNI

20180225_100549

Das lusitge ist, dass meine Zimmergenossin, die in meiner letzten Nacht in San Pedro im Hostel dazugekommen ist, genau dieselbe Tour zur Salzwüste nach Bolivien „Salar de UYUNI“ gebucht hat, so dass wir gemeinsam um 7 Uhr aufstehen mussten und gemeinsam darauf warten konnten abgeholt zu werden. Ich hatte eine 3Tage-2Nächte- Tour in die Salzwüste gebucht. Wir sind zunächst mit ca. 15 Personen bis zu dem Grenzübergang gefahren und nach der Grenze wurden wir für jeweils 6 Personen in Jeeps aufgeteilt. Alice ( meine Zimmergenossin aus San Pedro) war auch in meinem Jeep. Wir waren eine wirklich total herzliche Jeep-Crew. Der Grenzübergang war so unglaublich easy wie ich es zuvor in Südamerika noch nicht erlebt habe, was vielleicht daran lag, dass wir mit so vielen Leuten angefahren gekommen sind. Der Grenzbeamte kam ganz stark ins schwitzen, so dass er dann einfach den Einwanderungsstempel dahin gestellt hat und wir unseren Reisepass selbst stempeln konnten, Wahnsinn, ich habe mir wirklich selbst den Einreisestempel in meinem Reisepass gesetzt!!

Die Salzwüste liegt auf eine Höhe von 3653 m hoch und ist über 12000 qm groß, so dass wir aufgrund der Höhe, bereits bei der Hinfahrt schon Kopfschmerzen etc. bekamen. Ich habe vorher von einem Paar erfahren, dass gegen die Höhenkrankheit KokaBlätter ganz gut helfen. Diese kann man in San Pedro und auch in Bolivien in jedem Markt kaufen. Somit habe ich diese zuvor gekauft. Als sich dann so langsam die Höhenkrankheit bemerkbar machte, habe ich dann die Kokablätter im Bus angeboten und an zwei weiteren Personen verteilt. Als wir diese dann in den Mund gesteckt und uns dabei angeguckt haben, kam ich mir so vor als würden wir Drogen nehmen. Das war wirklich lustig, haben wir aber natürlich nicht. Die Kokablätter gibt es hier in Bolivien und Peru in jedem Hotel als Tee……die schmecken übrigens sehr bitter und ein wenig nach Mate.

Die Tage waren ziemlich stark durchgeplant, aber absolut lohnenswert. Ich bin froh die Salzwüste gesehen zu haben, und dann noch mit meiner Jeepcrew!!!!Wir haben uns wirklich gut verstanden.

Die Jeep-Crew

Wir haben viele schöne unterschiedliche Lagunen gesehen, die größte und höchstgelegene Flamingofarm der Welt, die „sol de manana Geysire“ ( welche sich von den Geysiren in der Atacamwüste unterschieden). Wir durften die unterschiedlich leuchten Farben der Vulkane und der Gesteine wahrnehmen. Nach der Grenzüberquerung haben wir die Laguna blanca und die Laguna verde besucht. Weiterhin sind wir, am ersten Tag, in einem 90 Grad warmen natürlichen Hot-Tup baden gewesen mit der Aussicht auf ein Vulkan. Danach haben wir die höchste Flamingofarm der Welt (über 30000 Flamingos) an der red Laguna besichtigt.

DSC03876

natürlicher „HotTup“

DSC03850

laguna blanca

DSC03959

Flamingos

DSC03933

die rosanen Punkte sind Flamingos

DSC03888

Geysire „sol de manana“

DSC03916

red lagune

Später sind wir dann in ein einfaches Hostel, mitten in der Wüste, untergekommen, Es gab kein Klopapier und wir hatten etwa 5 Toiletten und 2 Waschbecken als Waschgelegenheit. Wir haben dort mit ca. 30 Personen übernachtet und für Duschen und WIFI musste man Geld bezahlen. Wir sind jeweils pro Jeep-Besatzung in ein Zimmer untergekommen. Als wir gegen halb 10 ins Bett gegangen sind haben wir uns gefühlt als wäre es spät Nachts. Nach dem Frühstück (Klopapier als Teller….) wurden die Jeeps bepackt und wir sind gegen 7:30 Uhr los gefahren.

Wir haben viele große Felsen und Gesteinsformen gesehen die von den Vulkanen abgebrochen sind. Weiterhin haben wir wieder viele unterschiedliche Lagunen, wo sich die Natur im Wasser widergespiegelte, bewundern dürfen. Außerdem haben wir viele freilebende Tiere wie Flamingos oder auch unterschiedliche Arten von Lamas gesehen.

Einmal sind wir mit dem Jeep ein Sandberg nicht hochgekommen das war irgendwie lustig. Die 2. Übernachtung war in einem Hostel, in einem kleinen Ort „Kulpinka“ , dieser Ort bestand wieder aus 2 oder 3 Gassen nichts weiter, 5 Supermärkte, ein Marktplatz, das Eis wurde dort in Bechern abgefüllt und dann in den Supermarkt neben der Eistruhe hingestellt – da habe selbst ich auf Eis essen verzichten können.

DSC04273

Wir hatten ab 6 Uhr warm Wasser und wollten uns bis dahin die Zeit mit Ortskunde vertreiben und als wir dann in den ersten Supermarkt hineingegangen sind, haben wir kurzerhand beschlossen das bolivianische Bier zu kosten und sind direkt mit einem 6er-Träger zurück ins Hostel und haben es uns dort bequem gemacht. Als wir unserer Zimmer zugeteilt bekommen haben, haben Alice und ich uns sehr gefreut, „Juhu ein Zimmer mit Bad und überhaupt wir haben im Vergleich das beste Zimmer von allen bekommen“, das dachten wir, bis es Anfing zu regnen wir die Gardine wegzogen um aus dem Fenster zu gucken und dabei ein echt großes Loch in der Außenwand (ca. 20 cm breit und 10 cm hoch), direkt über unsere Betten, entdeckt haben…. o.k. mit 2 Pullis übereinander anziehen können wir schon hier schlafen.

Beim Abendessen haben wir dann erfahren dass wir um 2:40 Uhr Abfahrbereit sein müssen um dann pünktlich den Sonnenaufgang in der Salzwüste zu erleben. O.k., dass war für mich nicht so günstig, weil ich eigentlich ein Nachtbus ab Abends 21 Uhr gebucht hatte um nach La Paz zu fahren, und wenn ich nur 4 Std. schlafe, mich dann den ganzen nächsten Tag wach halte und dann wieder ein Nacht im Bus verbringe, ist es nicht gut. Also schnell mal ein neuen Plan gemacht, einfach in Uyuni bleiben, Fahrkarte stornieren und ein Tag später nach La Paz fahren.

OK, also denn Wecker auf 2:20 Uhr gestellt und ab zum Sonnenaufgang…… die Salzwüste steht derzeit stark unter Wasser, so dass es mir bei der Hinfahrt teilweise so vorkam als würden wir durch ein Fluss fahren. Ich habe im Dunkeln nichts gesehen, und konnte durch die Scheinwerfer nur das Wasser sehen, wo wir die ganze Zeit durchfahren, das war aufregend.

Nach dem Sonnenaufgang haben wir ein Frühstück im Hostel in der Salzwüste bekommen  (normalerweise hätten wir dort übernachtet, dass ging aber wegen dem Regen nicht). Wahnsinn ein Hostel mit in der Salzwüste!!

Nach dem Frühstück sind wir dann durch die Salzwüste gefahren und haben dann Fotostopps gemacht. Dadurch dass die Wüste etwas unter Wasser steht, sind viele Barfuß oder in Flip-Flops herumgegangen, ich habe meine Wanderschuhe angelassen in der Hoffnung dass das Leder nicht beschädigt wird.

Es war zwar ein wenig schade, dass die Wüste unter Wasser stand, aber trotzdem war es unglaublich besonders dort. Überzeugt euch selbst:

Auf dem Rückweg von der Salzwüste sollten wir uns alle anschnallen weil dort eine Polizeikontrolle war, als ich dem Fahrer sagte, dass ich mich nicht anschnallen kann und er dann erfolglos versucht hat mein Anschnallgurt zu reparieren, sagte er: „ Ist auch nicht wichtig“….. Die Polizei hat uns dann auch eh durchfahren lassen. Nach der Salzwüste haben wir noch einen Markt und einen Eisenbahnfriedhof besucht sowie ein Mittagessen bekommen. Danach habe ich mich direkt um ein Hostel gekümmert und hatte richtig Glück, ich habe sofort ein Zimmer bekommen, UND auch noch ein Einzelzimmer ( das habe ich mir mal gegönnt) außerdem kostete dies nur 100 bolivianische Peseten, dass sind ca. 12 Euro.

Veröffentlicht unter Bolivien - Salar de UYUNI, Hannover, 3 Tage vor der Reise | 1 Kommentar

Chile Nord – San Pedro de Atacama

oh die Atacamawüste, da habe ich mich im Vorfeld schon sehr drauf gefreut, (weil ich wusste dass ich da wieder besondere und außergewöhnliche Naturerlebnisse sehen kann. UND DEM WAR AUCH SO !!!

Ich habe in einem sehr entspannten und schönen, aus Lehm erbautem Hostel, in ein Zimmer mit 3 Betten, wo das Dach aus Heu gewesen ist, gewohnt. Da Hostel war insgesamt sehr liebevoll eingerichtet und es war dort für mich eine richtige Wohlfühloase, mit Garten und Hängematten. 

Mein Bett unter dem Strohdach

San Pedro… selbst ist ein kleiner Ort, der in der trockensten Wüste der Welt und über 2000 m hoch liegt. Da habe ich wieder mal feststellen dürfen, wie schwach meine Lunge ist und öfter mal nach Luft gerungen. Der Ort ist aus Lehmziegeln erbaut und die Wege haben einen Fußboden aus Sand, so dass ich immer sehr verstaubt ins Hostel zurückgekommen bin. Er stellt ein Ausgangspunkt für viele verschiedene touristische Attraktionen dar, und das ist auch nicht zu übersehen. Der Ort ist sehr klein und es wimmeln massenweise Menschen mit übergroßen Rucksäcken, Spiegelreflexkameras um den Hals geschnürt und gekleidet in Outdoorklamotten, durch den Ort ( ich selbst war war NATÜRLICH nicht so drauf (spaß).

Innenstadt San Pedro mit dem Vulkan Licancabur im Hintergrund

Ich habe dort einen (jetzt im nach hinein) zu stressigen Sightseeingtour-Marathon absolviert. Zunächst habe ich mich 2 Tage nur entspannt und dann hatte ich doch täglich eine Tour. Zuerst habe ich mir das berühmte „Valle de la Luna!“ bei dortigem Sonnenuntergang angeguckt. In der beeindruckenden „Mondlandschaft“ kann man außergewöhnliche Gesteins- und Felsformationen sehen. Dadurch dass es dort so weitläufig und hoch ist habe ich dort eine besondere Ruhe empfunden, diese sich beim schönen Sonnenuntergang verstärkte.

Valle de la LunaDSC03248

Am nächsten morgen bin ich um 7 Uhr abgeholt worden. Bei den Touren ist es häufig so, dass man in einem Zeitraum von 30 Minuten eingesammelt wird und man dementsprechend früh an der Straße stehen muss, was ja eigentlich auch ganz o.k. ist. An diesem Morgen war es allerdings so, dass ich an der Straße gewartet haben und 10 !!!! frei lebende Hunde zum Zaun neben mir gerannt sind um dort 3 Hunde anzugreifen ( ich stand also ganz in der Nähe von kämpfenden Straßenhunden und dachte mein Herz bleibt stehen ( das doofe war ja, dass ich nicht weggehen konnte).

Nachdem ich die Situation lebend und schmerzfrei überstanden hatte, bin ich mit einer Gruppe zu den Altiplano-Seen (Miniques und Miscanti) gefahren und vorher sind wir noch in der Salzwüste zur Laguna Chaxa gefahren um Flamingos zu beobachten. Seht selbst der stressige Morgen hat sich dafür doch gelohnt:

Am Abend musste ich mich krampfhaft bis 23:30 Uhr wach halten weil ich mich für eine nächtliche Observationstour angemeldet hatte. In San Pedro… stehen die größten Teleskope der Welt und bei der nächtlichen Tour wird man zu einem Ort gefahren wo man durch Teleskope Planeten und Sterne besichtigen kann. Der Sternenhimmel dort war unglaublich klar und eindrucksvoll, dennoch hat sich diese Tour nicht für mich gelohnt, weil ich aufgrund meiner fehlenden Sprachkenntnisse wenig verstanden habe und ich erst um 2:30 Uhr zurück im Hostel gewesen bin ( ich wollte einfach nur ins Bett, ins BEEETTTT).

Weiterhin habe ich die Salar der Atacama besucht und bin dort in Salzhaltigen Lagunen schwimmen gegangen. Das war auch ein Erlebnis, einfach ein Loch im Boden, salzhaltiges Wasser dass man sich fast gar nicht bewegen musste und im Hintergrund der Vulkan. Unbeschreiblich schön……..

Schwimmen in der Salzlagune

Nach dem schwimmen haben wir uns den Sonnenuntergang in der Salzwüste angeguckt, dabei haben wir ein „Pisco“ angeboten bekommen. Ein Alkoholhaltiges Getränk, ich hab natürlich erst wieder gesagt, dass ich kein Cocktail will und dann war ich die einzige die nach einem zweiten „Pisco“ gefragt hat……..

Salar de Atacama

Um den Sonnenaufgang bei den Tatio-Geysiren zu sehen, stand ich abholbereit um 4:30 (diesmal ohne kämpfende Hunde) an der Straße. Nachdem ich dann endlich um 5:20 Uhr eingesammelt wurde, stellte sich heraus, dass der Guide nicht anwesend war. Somit hat der Fahrer dessen Job übernommen. Deswegen fand die Tour ausschließlich auf spanisch statt ( ich habe zwar nicht alles verstanden, aber die organisatorischen Dinge wie lange wir Zeit haben etc.. schon) ab und zu hat auch einer aus der Gruppe das dolmetschen übernommen. Die Tour war richtig cool. Bei dem Geysirfeld am Fuße des El-Tatio-Vulkans handelt es sich um das höchstgelegene (4300 m hoch) und größte Geysirfeld der Welt. Es war wirklich sehr beeindruckend über dem weiten Feld der Geysire zu gehen und zu beobachten unter welchem Druck die Wasserdämpfe aus des Löchern herauspreschen. (Dies ist wieder mal nicht auf Fotos wieder zu geben) Nachdem wir die Eindrücke aufgesaugt haben, haben wir dort sogar noch ein Frühstück bekommen.

Geysire nach SonnenaufgangGeysire

Oh man so viele Eindrücke und am nächsten Tag ging es dann nach Bolivien in die Salzwüste…… also Fortsetzung folgt 🙂

Also wie Ihr seht und lesen könnt, ein Marathon an Trips. Aber die Atacamawüste ist ja auch so weit weg, da muss man ( Steffi) doch auch alles mitnehmen…

Veröffentlicht unter Chile Nord - Atacamawüste | Kommentar hinterlassen