uiuiui so langsam wird es ernst

für den Fall dass das hier jemand liest, die Seite ist in Bearbeitung und eigentlich noch gar nicht da …….

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Hannover (3 Tage vor Abflug)

Jetzt sind es tatsächlich nur noch wenige Tage, Stunden, Minuten  vor der großen Reise und  ich werde wahrscheinlich sehr wichtige und ereignisreiche  5 Monate erleben dürfen.

 

Ich freu mich über Eure Kommentare und über die mentale Reisebegleitung! 🙂

Jetzt heißt es Sachen einpacken und los geht´s.

Sudamerica, me voy!!!

 

 

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Abflug, Ankunft und die ersten Tage in Montevideo

Mit 14,6 kg Gepäck bin ich dann nach Buenos Aires geflogen.Nachdem ich noch Freunde am Flughafen in Frankfurt getroffen habe und danach auch in dem Terminal vor dem Flugzeug zum Bier eingeladen wurde, bin ich dann etwas angeduselt in den Flieger eingestiegen ( man kann nicht (So eine Reise !) beginnen und nüchtern in den Flieger einsteigen) ..

In Buenos Aires ging es zunächst recht einfach zu. Ich habe mir ein Taxi mit zwei weiteren Personen aus dem Flieger geteilt und in dort einen schönen Abend gehabt.

Nach einer Übernachtung habe ich mich auf dem weg nach Uruguay gemacht. Ich wollte zunächst zum Fährhafen um dann mit dem Schiff zu fahren. Ich wollte in BA zunächst die „Subte“ nehmen und wusste nicht, dass ich dort eine besondere Fahrkarte besitzen muss um mir dann eine Fahrkarte für die „Subte“ kaufen zu können. OK. Zum Glück hat neben mir ein Austauschschüler aus Kiel gestanden, der so eine Spezialfahrkarte hatte. So dass man ja nur noch das Ticket kaufen muss. OK, Vamos. Leider haben dann die „Ticketverkäufer“ immer wieder :“ NO, no tiene aqui, enfrente ( gegenüber) „gesagt, so dass man doch nicht so einfach an eine Fahrkarte gekommen ist. OK; kein Problem …… mittlerweile sollte ich in 20 Minuten,am Fährhafen sein…… Also ab ins Taxi, egal. Oh die Taxifahrerin weiß nicht wo der Fährhafen ist(?) …. nachdem ca. 5 weitere Personen einschließlich mir die Taxifahrerin erklärten wo sie denn hinfahren soll, habe ich einfach ein weiteres Taxi angehalten, oh zum Glück, der Taxifahrer weiß wo der Hafen ist.. muy bien.

Als ich in dieser Situation etwas angespannt in das zweite Taxi einstieg, sagte der Austauschschüler zu mir „ Mit ein wenig Südamerikanische Gelassenheit“ klappt das schon..

Nachdem ich in Uruguy ähnliche Situationen erlebt habe, habe ich mir dies als erstes Ziel für meine Reise gesetzt. SÜDAMERIKANISCHE GELASSENHEIT LEBEN !!!

Ich bin in Colonia del Sacramento angekommen und dann mit dem Bus weiter nach Montevideo gefahren. Meine Gastfamilie ist total nett. Die Wohnung ist in der Nähe vom Stadtstrand,

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Der Strand ca. 100 m von meiner Unterkunft entfernt

 Ich gehe hier zur Sprachschule. Die Schule ist 2 Std. Fußweg ( eine Strecke) und mit dem Bus 40 Minuten weit weg entfernt, so dass ich zunächst viel orga aufbringen musste ( wann fährt von wo welcher Bus ….)

Ich bin mit einem Kanadiar, einem Chinesen und einer Schweizerin in der Klasse und wir haben täglich 4 Std. spanisch. Die Schule ist ganz ok, ich habe mir darunter dennoch eine etwas andere Schule vorgestellt

Die lange Anfahrt  die fehlenden Sprachkenntnisse der Südamerikaner (spaß) das tägliche Geld umrechnen und dann die 3 Millionenstadt alleine zu erleben, ist zu Beginn doch etwas anstrengender als ich mir vorgestellt hatte, ich brauchte ca. 5 Tage bis ich mich einigernaßen daran gewöhnt habe. Da ich täglich 2 Std. Fahrtweg habe und dann noch 4 Std. Unterricht ( plus Hausaufgaben), habe ich bisher noch keinen aussagekräftigen Eindruck von Montevideo bekommen.

Aber was ich schnell feststellen konnte ist, dass die Menschen hier extrem nett und hilfsbereit sind, als ich meine Bushaltestelle gesucht habe , ist ein Uruguya einfach mit mir zu meiner Haltestelle gegangen, obwohl seine Haltestelle woanders gewesen ist.

Als ich mit einem Stadtplan in der Hand die Busfahrt im Bus verfolgte, hat mich die Frau neben mir gefragt wo ich hinfahren möchte, daraufhin stellte sich heraus, dass sie deutsch spricht. Als wir aus dem Bus ausgestiegen sind sagte sie: Da vorne arbeite ich, täglich von ..bis.. Wenn Du Hilfe brauchst kannst Du immer kommen!!!

Unglaublich !!!!! So nett sind die Urugaya ………

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Die Hauptstadt Uruguays: Montevideo

Obwohl die Stadt so viel zu bieten hat, habe ich mich dort nicht wohlgefühlt. Die Menschen dort sind mehr als hilfsbereit, es gibt unglaublich viele Parks ,die Stadt liegt genau am „Rio de la Plata“, so dass man ständig die Möglichkeit hat in den Ozean zu gucken und zu träumen …….zusätzlich hatte ich das Glück täglich mit dem Fahrrad auf der Strandpromenade entlang zur Schule zu fahren……

Jedoch ist die Innenstadt überfüllt mit drängelnden Menschen, mucho traffic, viel gewusel….so dass ich UNBEDINGT da weg wollte…… ich habe gemerkt, dass diese Stadt nicht der richtige Ort für mich ist, um sich in das „Reisen“ einzuleben.

 

Ich hatte immer mehr das Bedürfnis nach Ruhe, Strand und Natur bekommen und empfand alles nur noch anstrengend ( wie meine Schwester sagte „Es reicht nicht wie 25 Jahre auszusehen :-)), also bin ich dann weiter gefahren nach Punta del Diablo…..

 

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Uruguay: Einleben ins Reisen , Punta del Diablo

 

Zufällig wollte Michele aus Brasilien (eine Bekannte aus der Sprachschule ) auch nach Punta del Diablo, so dass wir dann zusammen dorthin gefahren sind. Sie ist dort für 2 Tage gewesen und wir haben uns dann NATÜRLICH 🙂 auf Spanisch unterhalten (bzw Michele, Google übersetzer und ich, haben uns unterhalten). Die Gespräch waren zunächst etwas eintönig, oh wie schön, Ja…… oh ist das schön hier …. Si, Si, Siiii…..Etwas später ging es dann doch ganz gut mit der Kommunikation.

Als der Bus am „Terminal“ angehalten hat, habe ich mich wie in einem Westernfilm gefühlt. Es gab ein leeres Gebäude, ein Hund und sonst nix, es war einfach nuuuuur Ruhig. Und ich dachte mir ok, HIER ist nichts, hier bleibe ich länger

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Der „Hauptbahnhof “ von Punta del Diablo

 

 Ich habe die Suite in einem Hostel gebucht, hier sind fast alle (wirklich um die 25 Jahre alt) so dass ich froh bin mein eigenes Zimmer mit Terasse und Hängematte zu haben…… Das Hostel ist ziemlich cool, sehr nah am Strand ( ich höre im Bett das Meer rauschen) und hier wird auch öfter etwas angeboten, Live Musik in der Lounge, MovieAbend ( Trainspotting 2). Vorgestern war es hier ziemlich kalt, so das der Kamin angemacht wurde und alle drumherum gesessen haben. Der Ort ist auch total schön, ein kleines Fischerdorf, hier gibt es sehr viele Tiere und ich habe meine Nichte Lara schon ganz stolz darüber informiert, dass ich mittlerweile keine große Angst mehr vor Hunden habe , hier sind viele Hunde und ich laufe ganz selbstbewusst an denen vorbei. Weiterhin kann man hier ausreiten ( neh , ich nicht) und es ist ein Surferort, Surfkurse kann man theoretisch hier auch besuchen. Außerdem ist der Strand so unfassbar groß und es gibt hier Seeroben. Sooo ganz langsam lebe ich mich ein………………..

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Cabo Polonio ( oder auch MEIN urugayische`s GOMERA ) – ein besonderer Ort

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Der „Hauptbahnhof „

Aber vorher: Vielen Dank für euren vielen und lieben Kommentare – Danke für´s mentale Mitreisen !!!

In Punta Diablo habe ich im Hostel eine andere Steffi , die alleine durch Südamerika reist und ungefähr so alt ist wie ich, kennengelernt. Sie wollte auch als nächstes nach Cabo Polonio, so dass WIR dann gemeinsam nach Cabo Polonio gefahren sind. Oh man, wie einzigartig dieser Ort ist, das kann ich wirklich nicht in Worte fassen. Dann kommt noch hinzu, dass wir in einem superfamiliären Hostel wohnten. Der Ort befindet sich in einem Nationalpark. Hier leben viele Seelöwen und Seebären, unglaublich diese Tiere in ihrer wahren Umgebung zu sehen (und nicht in einem Zoo). Hier gibt es nur aus solarbetriebenen Strom, so dass im Ort selber keine Lampe ist. Die Menschen hier laufen Nachts mit einer Taschenlampe durch die Gegend damit sie den Weg sehen können.Das einzige Licht komm von der Laterne aus dem Leuchtturm. Dadurch ist der Sternenhimmel so unglaublich klar…. das sieht aus wie im Planetarium, eine Decke voller Sterne, einfach unbeschreiblich.

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Cabo Polonio bei Nacht

In unserem Hostel gibt es täglich NUR von 21– 22 Uhr WLAN ( das ist schon lustig, dass alle dann um kurz vor 9 ihre Handys herausholen und auf die WLAN- Verbindung warten) Das es nur 1 Std. am Tag W-LAN gibt, ist nur bei uns im Hostel so. Das ist irgendwie schön, dadurch sind die Menschen hier im Hostel eine Gemeinschaft. Hier wohnen viele Alleinreisende, aus unterschiedlichen Ländern. Obwohl ich mir mit 4 weiteren ein ziemlich kleines Zimmer teile, habe ich mich dafür entschieden, 5 anstatt 2 Tage zu bleiben. Ich hätte nicht gedacht, dass ich das doch mal wieder mache , mit so vielen Leuten in einem so kleinem Zimmer zu schlafen ( der Geruch Nachts ist schon gewöhnungsbedürftig , aber das muss dann mal ausgeblendet werden).

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Das Hostel ist echt besonders, wir sind eine kleine Gemeinschaft. Jeder Abend ist anders und speziell. Wir unterhalten uns, essen etwas und dann wird das Lagerfeuer angezündet. Dann wird so richtig klischeemäßig die Gitarre herausgeholt und gesungen ( oder zugehört:-)). Die Hostelbetreiber sind so unglaublich nett, die habe ich richtig in mein Herz geschlossen. Die Hostelbetreiberin Katta gibt mir und der anderen Steffi Hilfestellung beim Spanisch lernen. Katta denkt sich Beispiele aus und dann erklärt sie das auf Spanisch, z.B.: gib mir das Messer… dann spielen wir die Situation durch und dabei erklärt sie die Vokabeln…Das ist auch toll hier, außer Steffi und ich ist hier im Hostel, keine Person aus Deutschland, wir sind dann immer die „dos Steffis“ ich werde immer Steffi uno genannt….weiterhin sind hier viele Brasilianer und Argentiener und dessen Englisch ist auch nicht so gut, so dass wir dann gezwungen sind auf spanisch zu sprechen. Manchmal ist es echt schade so wenig zu verstehen und auch kommunizieren zu können. Da ist z.B, eine Paulina die ich irgendwie recht schnell mochte und wir versuchen uns immer was zu erzählen aber geben dann auch wieder auf …….. ich glaube, dass wir uns ziemlich viel zu erzählen haben, Eigentlich. Ein Abend wollten wir zum Strand gehen um noctiluka( Meeresleuchttierchen) zu sehen,  und auf dem Weg dahin ist auf einmal Katta aus einem Boot gesprungen und hatte ein Musikbox dabei und dann haben wir Strandparty gemacht und die haben dann gesagt, dass das meine Geburtstags-Pre-Party ist, also aus Spaß, natürlich) das war sehr lustig.

Die Häuser hier sind ganz klein und bunt. Cabo Polonia sieht ein wenig aus, wie eine gemalte Comicstadt, viele einzelne kleine, bunte Häuser, teilweise aus Hausbooten und viele Holzhütten. Weiterhin gibt es hier zwei sehr große Strände. Ich wünschte mir, dass ich auf meinem Geburtstag hier und genau mit diesen Menschen gewesen wäre….

Gomera hin oder her, aber ich glaube ein mindestens genau so guten Ort wie Gomera , für mich entdeckt zu haben. Außer dass es hier unglaublich viele Moskitos gibt ( ich habe zwar ein Moskitonetz über mein Bett hängen, aber irgendwie nicht richtig befestigt, oder so…) jedenfalls habe ich richtig, richtig viele Moskitostiche…..muchissimo!!!.

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Das Hostel, direkt am Meer

Veröffentlicht unter 2. Uruguay, Cabo Polonio ( mein 2. Gomera) | 3 Kommentare

Die Seelöwen von Cabo Polonio

das Foto wollte ich ja auch noch ins Netz stellen, soooooo gut geht es den Seelöwen dort 🙂

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Uruguay Strand, Strand und noch mehr Strand ( La Pedrera und Punta del Este )

La Pedrera

Die Steffi aus Würzburg und ich hatten uns jeweils im Vorfeld für Uruguay dieselbe Route überlegt und somit beschlossen bis zum 20.12. weiterhin gemeinsam zu reisen. Somit sind wir dann zusammen nach „La Pedrera“ gefahren. Der Ort ist ganz klein, es gibt eine Straße mit Restaurants und Lebensmittelgeschäften und ansonsten viele Ferienhäuser und Unterkünfte. Das besondere an diesem Ort ist, dass der Strand UNGLAUBLICH groß ist. Es ist ein typischer Surferort, so dass ich mir gut die Zeit damit vertreiben konnte, den (hübschen ) Surfern beim surfen zuzuschauen.

Predera Strand

 

 

 

 

 

 

 

 

Das Hostel indem wir gewohnt haben, wird von Freunden von den Hostelbetreibern in Cabo Polonio betrieben, so dass die Hostelbetreiber in Cabo Polonio dann direkt für uns dort ein Dorm gebucht haben. Dort wurden wir dann immer „Stephas“ genannt- „Hola Stephas, todo bien ?“

Wir haben dort in einem 8er Zimmer geschlafen, dass Zimmer war sehr geräumig und so langsam habe ich mich daran gewöhnt, mir mit so vielen Menschen ein Zimmer zu teilen, dadurch kommt man direkt mit vielen Allein- und auch Langzeitreisende in Kontakt. Wieder einmal habe ich mir mit vielen Brasilianern und Argentiniern das Zimmer geteilt. Die Gespräche sind immer noch sehr schleppend, ein längeres Gespräch zu führen ist für mich unmöglich, und mit dem verstehen ist es auch nicht besser. Die Steffi ist da etwas geübter und aktuell meine Übersetzerin …… die Angestellten im Hostel sind immer sehr verständnisvoll „si : die Sprachen deutsch und spanisch sind „“muy diferente„

Somit hält sich der Kontakt weiterhin in Grenzen, aber was nicht ist kann ja noch werden.

Weiterhin habe ich mich in La Predera einfach nur entspannt viel gegessen und Kraft getankt. Auch wenn man sich nicht richtig unterhalten kann, die Menschen hier sind so , sie wünschen einen immer viel Glück und man wird zum Abschied umarmt !!!!!!

Das Hostel war sehr gemütlich, viele junge Leute,coole Musik mit einem schönen Innenhof und eine Dachterasse wo man die Wäsche drauf aufhängen konnte und von wo aus man auf der einen Seite auf den Atlantik bis ins Nirvana hinaus schauen kann und von der anderen Seite gleichzeitig den Sonnenuntergang beobachten kann. Ich habe dort sehr gerne gesessen geträumt und Wein getrunken.

Das Dach

 

Punta del Este ( la Barra)

Nach 6 faulen und gefräßigen Tagen sind wir dann weiter nach La Barra gefahren, das ist ein Stadtteil von Punta del Este. Laut Reiseführer und den anderen travelern ist es einfach ein MUSS, PdE zu besuchen. Der Ort liegt auf der Route zwischen den Küstenstädten und der Hauptstadt Montevideo. Er ist sehr touristisch und eher bei Pauschaltouristen als bei Backpackern beliebt. Hier laufen die Verkäufer am Strand entlang und es ist laut, viel Gewusel, ein Shoppingstand nach dem anderen und (gem. Reiseführer und ich glaube es auch, kann man hier viel Party machen).

Aus diesem Grund haben wir in einem Hostel etwas außerhalb gewohnt und sind dann dann von dort mit dem Bus gefahren. Die Busfahrt war total lustig. Die Busfahrer können hier immer ihre Musik abspielen, das gefällt mir auch gut an Uruguay, das hier oft Musik im Bus gespielt wird. Jedenfalls durften wir in einem sehr schnell fahrenden Bus mit spanischer Metalmusik und einem mitsingenden Busfahrer ( das konnte man im Spiegel gut beobachten) mitfahren… das war sehr lustig.

Unser Hostel war ein TRAUM, wir haben in einem 6erDorm geschlafen und das Hostel hatte einen riesigen Garten mit vielen Hängematten, einen Swimmingpool, eine Bar und einem integrierten Grill im Speisesaal ( so wie sich das für Südamerika auch gehört) . Da habe ich tatsächlich mein erstes Steak auf meiner Reise gegessen. Außerdem lag das Hostel direkt am Strand. Es war da allerdings sehr heiß, zu heiß, so dass ich nicht lange am Strand sein konnte, aber dafür konnte ich mich im Pool abkühlen.

Ich habe nur ein Tagesausflug in die Innenstadt von Punta del Este unternommen. um mir die fast einzig etwas größere Stadt an der Ostküste Uruguays anzugucken. Hier ist eine berühmte Hand die von einem Künstler entworfen wurde und aus dem Sand ragt ( also Touri-Steffi, nix wie hin und schnell mal ein Foto gemacht)UUUUND sehr enttäuscht, die Hand ist voll hässlich, es sind einfach nur 5 nebeneinander gereihte dicke Betonfelsen, die aus dem Sand ragen, aber überzeugt euch am besten selbst davon:

die hand

Im Reiseführer stand auch, dass man unbedingt nach „CASAPUEBLO“ fahren soll um dann von den weißen Häusern aus, einen Sonnenuntergang anzugucken, oh man dort war es wirklich schön, man hat wirklich nur WAAAAAAAASSSSEEERRRR gesehen, dadurch ist dort eine sehr besondere Ruhe ausgestrahlt worden. Die Casapueblo ist echt ein besonderes Gebäude, schneeweis und alles ist ganz rund, die Architektur erinnert einen sofort an Gaudi und Barcelona…… . Um sich von dort den Sonnenuntergang anzugucken muss man natürlich Eintritt bezahlen, welches aber in Form von Speisen und Getränken im Restaurant ausgegeben werden darf…….. also gut, dann nehmen wir doch ein oder auch 2 Cocktail´s schließlich dauert es ja auch etwas länger bis die Sonne wirklich untergegangen ist …. Wie ihr euch sicherlich vorstellen könnt sind dort mehrere Personen gewesen und alle wollten dasselbe : Ein Portraitfoto mit dem Sonnenuntergang im Hintergrund

Sonnenuntergang Punta del Este

Auch hier wurden wir wieder herzlich und umarmend verabschiedet!!! Jetzt geht es weiter nach Colonia und dann war es das mit Uruguay und auch erst einmal mit den Stränden ( zumindest für die nächsten 4 Wochen).

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Colonia del Sacramento und eine Zusammenfassung über Uruguay

In Colonia sind Steffi und ich in einem „aus den Jahren gekommenen Hostel“ untergekommen. Das Hostel war echt abgerockt und hatte die besten Jahre hinter sich. Dort ist vieles kaputt gewesen und der Mann der dies geführt hat, hat ein sehr traurigen Eindruck gemacht. Da wir fast die einzigen Gäste dort gewesen sind, hatten wir dafür einen 6er Dorm für uns alleine und konnten uns von der Hitze und der anstrengenden Busfahrt gut erholen. Für die 2. Übernachtung haben wir uns dann spontan ein anderes Hostel gesucht, dass war unser Glück. Es war total schön, nachdem wir uns die Stadt angeguckt haben (eine sehr schöne Altstadt, eine UNESCO Welterbestätte) und wir spontan Essen gegangen sind, wurden wir bei der Rückkehr im Hostel direkt von Brasilianern mit Bier empfangen, später sind noch weitere Gäste dazugekommen und wir hatten ein außergewöhnlich lustigen Abend.

Außerdem hatte ich noch das Glück Candombespieler live zu erleben. Die sind für Uruguay berühmt und treten in Massen an Karneval auf. Steffi und ich haben die Candombespieler ein Stück tanzend begleitet, das war cool.

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U-R-U-G- U-A-Y..……

…ist auf jeden Fall eine Reise wert. Die Natur, die megaaaaaaagrooooooooooßen Strände, die herzlichen und hilfsbereiten und auch hübschen Menschen dort. Das Reisen dort ist wirklich einfach, es gibt dort ein gut ausgebautes Bussystem, so dass man spontan und entspannt weiterreisen kann. Weiterhin merkt man, dass es den Menschen dort gut geht, sie haben Geld, so dass ich mich dort auch sicher gefühlt habe. Es fühlt sich dort sehr westlich an.

Die meisten Biere kann man nur in 1Liter Flaschen kaufen, so dass ich auf einer Party gewesen bin und die Gäste dort mit so einer große Flasche in der Hand getanzt haben, das war sehr lustig anzuschauen.

Aber das Leben dort ist TEUER, die Lebensmitte dort kosten genau soviel wenn nicht sogar noch mehr wie in Deutschland. Weiterhin ist die Esskultur sehr zucker-und fetthaltig. Das Frühstück besteht fast nur aus süßem,,,,,,,,Crossains mit und ohne Zuckerglasur, Schokokuchen, Marmelade, Weißbrot und süße Aufstriche. Das doofe ist, dass man sich auch an der vielen zucker- und fettreichen Nahrung gewöhnt so dass das Verlangen danach immer größer wird.

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Argentiniens Hauptstadt: Buenos Aires

ohhhhhh was für eine interessante , kulturelle und abwechslungsreiche Stadt. Obwohl die Stadt sehr groß, wuselig und laut ist, habe ich immer wieder eine Oase gefunden wo ich mich schnell entspannen konnte. Die unterschiedlichen Stadtteile haben viel zu bieten.

Ich habe in Palermo gewohnt. Ein Stadtteil mit vielen Parks und alternativen Bars. Ich habe im „PlayHostel“ gewohnt, welches dann auch mein Geburtstags -Weihnachts- und Rieke-Willkommenshostel gewesen ist. Da ich dort für 9 Nächte eingebucht gewesen bin, habe ich es die ersten beiden Tage etwas langsam angehen lassen und mich so in die Stadt eingewöhnt, außerdem hat es geregnet, so dass ich mich erst mal nur in der Nähe vom Hostel umgeschaut habe. UUUUUnd außerdem habe ich das größte Eis meines Lebens gegessen. Steffi und ich sind zusammen mit einer Französin und mit einem Argentinier zur Eisdiele gegangen und Steffi hat sich ein Eis mit 2 Sorten bestellt, der Argentinier hat dann gegrinst und als wir dann das Eis in der Hand hielten wussten wir auch warum. Die Menschen in der Eisdiele nehmen den Löffel tauchen diesen in die Eiscreme hinein und drehen, drehen, drehen, drehen , drehen diesen so lange bis kein Löffel mehr zu sehen ist, und dann drehen die dass Eis in der Eiswaffel wieder hinaus …. unglaublich.

Eis

Man bestellt hier auch kiloweise Eis und es gibt ein Eisbringdienst, so wie wir uns Pizza nach Hause bestellen, wird hier das Eis ausgeliefert und nach Hause gebracht….. ich habe gelesen dass Buenos Aires die Hauptstadt vom Eis ist, und jetzt weiß ich auch warum.

Die ersten beiden Tage habe ich wieder zusammen mit Steffi in einem 6erDorm übernachtet. Steffi ist dann weitergereist und ich bin dort geblieben, so dass hier unsere gemeinsame Reisezeit endete. Ich habe mir die Stadt angeguckt und finde, dass die einzelnen Stadtteile sehr unterschiedlich sind und alle etwas besonderes zu bieten haben.

Das Zentrum bei Tag und bei Nacht

unglaublich mit den vielen bunten Lichtern und der ganzen Werbung, den großen Häusern, es fühlt sich so an, als wäre man in New York. Einmal ist ein Laster an mir vorbeigefahren währenddessen eine Band gespielt hat, komplett mit Sänger, Schlagzeug, Gitarre, Lautsprecher, ein fahrendes Konzert durch das Zentrum von BA. Genau für solche Dinge liebe ich BA.

Weiterhin wurde am 23.12 ein Ballettstück aus dem Teatro Colon außerhalb, live übertragen, als Weihnachtsgeschenk für die Allgemeinheit. Ich bin dann dorthin und hatte mein Stadtplan in der Hand, dann hat mich eine Person nach einem Weg gefragt und ich habe ihn den Stadtplan gezeigt und dabei festgestellt, dass ich gerade in der falschen Richtung laufe. Er hat sich bedankt und ich habe mich bei ihm bedankt weil ich ja durch seine Nachfrage gemerkt habe, dass ich gerade dabei gewesen bin mich zu verlaufen, da habe ich gesagt dass ich zur Ballettaufführung gehen möchte, er hat mich dann spontan begleitet und so habe ich mit Ciao aus Brasilien zusammen das Stück angeguckt und das Gebäude quasi von innen sehen dürfen. Das war sehr lustig.

Die Stadt ist echt abwechslungsreich , obwohl die Innenstadt sehr groß ist, kann man sich immer wieder durch die Grünflächen erholen.

Die Stadtteile Palermo und San Telmo sind beides Stadtteile die viele kleine Gassen haben, mit graffittibemalten Häusern, einer schönen Markthalle, trendigen und künstlergeprägten Orten, Märkten und Bars, genau so wie ich es mag, kleinere Gassen mit Grünflächen zwischendurch.

Sehr schön anzusehen ist auch der Stadtteil „La Boca“ 

Unbedingt anschauen!!! Dieser Stadtteil gilt heute noch als der gefährlichste Stadtteil in BA, jedoch gibt es 2-3 kleine Gassen die touristisch geprägt sind und die man am Tag ohne Zweifel besuchen kann. Hier sind viele bunte Häuser und es wird Tango vorgeführt und es reiht sich ein Atelier und Souveniershop nach dem anderen. Die Gassen sind wirklich besonders, überzeugt euch selbst davon:

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